Sommernachtstraum

A3_SNT_2017

Ein Sommernachtstraum

2017 fand erneut die Veranstaltung „Ein Sommernachtstraum“ statt. Es ist eine Auftaktveranstaltung des Rietzer Berg Landschaft und Kunst Vereins mit der Unterstützung vom Brandenburger Theater.

Unsere diesjährigen Leser:

Christiane Ziehl

Corinna Breite

Lucas Weißenbach

Michael Günther Bard

Als Vorschau für die Aufführung des Theaterstückes dienen hier Illustrationen aus dem Buch ‚Ein Sommernachtstraum‘ in der Übersetzung von U.W. v. Schlegel mit den fantastischen Bildern von Arthur Rackham.

Wie kam es zu der Idee?
Die Eselsmaske aus Ton am Kastanienbaum erinnerte mich bei meinem ersten Besuch im Waldgarten im Mai 2015 an Zettels Traum im Sommernachtstraum von Shakespeare. Auch der Rest des Gartens lies spüren: die englische Geisterwelt, hier ist sie zu Hause. Ich spürte, dieses Stück müssen wir hier machen! Der Wald sollte als Zauberwald eine Hauptrolle im Stück spielen. Das bedeutet, dass das Spiel an unterschiedlichen Orten des Waldgartens stattfindet und als „Wandeltheater“ realisiert wird.

Das Team und Vorbereitung
Professionelle Beteiligung für Regie, Lesung und Spiel fanden wir bei Christiane Ziehl, der Leiterin des Jugendtheaters am Brandenburger Theater. Das Theater unterstützt uns außerdem bei Ticketverkauf, Werbung, Theatertechnik. Auch wurden wir in die Veranstaltungsreihe „In Gärten gelesen“ aufgenommen.
Projektorganisation, Kostüme und Bühnenbild wurde von Heidrun Kunert übernommen, während alle Dienstleistungen für das Publikum und die Herrichtung der Spielstätten in der Verantwortung des Vereins lagen. Die Mitglieder und Freunde des Vereins Rietzer Berg wirken als Darsteller in Kostümen der Shakespeare-Zeit bei den „lebenden Bildern“ mit und engagierten sich zusammen mit einer Kostümbildnerin und einer Maskenbildnerin auch bei der Herstellung der Kostüme.

Der Inhalt
Shakespeares Sommernachtstraum (in einer Nacherzählung von Franz Fühmann) mit seinen unterschiedlichen Ebenen von verwirrter Hofgesellschaft, Theater spielenden Handwerkern und zerstrittener Elfenwelt, ist ein zeitloses Stück, europäisches Kulturgut und am häufigsten gespieltes Shakespeare-Stück überhaupt.
Der Wald selbst verkörpert mit seinen alten Laubbäumen, Robinien, Kastanien und Eichen, einen Lebenszeitraum von bis zu 400 Jahren und könnte damit bis zu Shakespeare zurückreichen.

Der Waldgarten trägt ein eigenes Gepräge, mit seinen romantisch verzauberten Partien, wie Sonnenwiese mit Bach, Graslabyrinth und Hobbithöhle oder mit den prosaischen Bereichen, wie Eselstall, Pool und Carport.

Ziel
Mit dem Sommernachtstraum wollen wir den Waldgarten zum Leuchten und Klingen bringen und mit seinem – Diesseits und Jenseits verbindenden – Spiel von Menschen- und Elfenwesen ein tiefgründiges Erlebnis schaffen.

Gallery vom Jahr 2016